Jahresbericht 2025 Posaunenchor
Liebe Geschwister und Freunde,
ein weiteres Jahr in der Posaunenchorarbeit in Oberheuslingen ist vorbei.
Es ist das 46. Jahr. Gott sei Dank.
Aber auch eines, was uns vor große Herausforderungen gestellt hat.
Dazu später mehr.
Neben den normalen Diensteinsätzen in Bibelstunden und Gottesdiensten, unserem Sommergrillen, sind einige Ereignisse und Choreinsätze besonders erwähnenswert:
Am 29.06.2025 haben wir mit einigen Bläsern/Bläserinnen am Kreisposaunenfest teilgenommen, das diesmal mitten auf dem Siegerlandflughafen stattfand.
Eine sehr schöne Veranstaltung, die allen aktiven und passiven Teilnehmenden in Erinnerung bleiben wird.
Ein kleiner Höhepunkt unserer Chorarbeit war sicher die Einführung des neuen Pastors Andreas Hoenemann am 07.12.2025 in der Oberholzklauer Kirche. Es war schön, zusammen mit den Niederndorfern den neuen Hirten in unserem Kirchspielverbund zu begrüßen.
Ach ja, und im Sommer sind wir einfach mal an Stelle der Probe in den Flecken in die Eisdiele gefahren.
Nun zu den Herausforderungen:
Seit Anfang des Jahres war klar, dass wir Simon in der 1. Trompete verlieren werden. Diese Tatsache hat mich persönlich, neben all dem, was mit seiner beruflichen und örtlichen Veränderung zu tun hatte, massiv Körner gekostet. Seine Verabschiedung in der letzten Chorstunde, an der er dabei sein konnte, hat mich sehr mitgenommen.
Neben der Tatsache, dass mein Junge dann eben nicht mehr mit dabei ist, haben wir aber auch die Stütze in den Trompeten verloren.
Und dies bedeutet, dass die verbliebenen Trompeter in der 1. Stimme nun wieder mehr in die Verantwortung dafür gehen müssen, dass der Laden läuft. Und das ist nach Jahren, wo man sich auf andere verlassen konnte, sicher und verständlicherweise eine Herausforderung.
Zusätzlich mussten wir am September auf Jona verzichten, der aufgrund seiner Technikerausbildung die Proben nicht mehr besuchen kann. Aber, wie am Ewigkeitssonntag geschehen, doch bei Bedarf auch mit großer Lust mal einspringt. Dafür sind dann allerdings auch Sonderproben an Tagen erforderlich, an denen er keine Technikerschule hat.
Im Bass ist Martina krankheitsbedingt schon länger ausgefallen. Neben der Tatsache, dass wir ihr persönlich Genesung wünschen, würden wir uns natürlich freuen, wenn sie wieder mitspielen könnte.
Damit hat sich die Chorstärke ist in 2025 auf 11 reduziert. Dies fordert natürlich alle noch mehr.
Eine latente Herausforderung besteht für mich darin, die Bedürfnisse der unterschiedlichen Leistungsniveaus zu berücksichtigen und zu jonglieren. Eine gewisse verstärkte Neigung, auch mal außerhalb der Proben wieder zum Instrument zu greifen, würde dem Chor (und meinen Nerven) guttun.
Für 2026 steht nochmal eine Feierstunde an, die für den 09.05.2026 mit dem Posaunenchor Oberschelden stattfinden soll. Das ist sicher immer noch mal ein Ansporn für gute bläserische Leistungen. Ob sowas in Zukunft nicht nur im Hinblick auf unseren Chor, sondern auch auf unsere Freunde aus Oberschelden möglich sein wird, steht infrage.
Nun der Satz, „same procedure as every year“:
Meine Chorleiterzeit geht nun ins 45. Jahr. Da kein Nachfolger auch nur ansatzweise in Sicht ist, werde ich das wohl auch weiter machen. Die Feierstunde im Mai soll diesem Umstand Rechnung tragen.
So gehen wir zuversichtlich in das neue Bläserjahr, trotz aller Schwierigkeiten, und bitten Gott mit Euch zusammen, dass er unsere Arbeit weiter segnet unter dem Motto von J.S.Bach: Soli deo gloria.
Henning Loos, im Februar 2026



